Das Jubiläumsjahr der Schützengesellschaft Nidda neigt sich langsam dem Ende zu. Neben dem Königsschießen ist das Schießen um den Herbstritter einer der Höhepunkte im vereinsinternen Veranstaltungskalender. Zum Schießen gaben sich 30 Schützinnen und Schützen auf der Kleinkaliber-Schießanlage ein Stelldichein, um den Herbstritter 2025 zu ermitteln.
In 50 Metern Entfernung wurde auf einen Holzadler geschossen, den einmal mehr der stellvertretende Schützenmeister Jan Feyh gestiftet hatte. Zwei Stunden und 104 Schüsse dauerte es, bis beim goldenen Schuss von Holger Ehlers die Schwanzfeder des Adlers abfiel und ist somit der Herbstritter im Jahr des 100-jährigen Bestehens feststand.
Bei der Siegerehrung wurde er mit tosendem Applaus gefeiert, vor allem da es das erste Mal war, dass er die wertvolle Herbstritterkette erhielt und sich darauf nun verewigen kann. Neben dem Herbstritter wurden noch andere Preise auf den Adler ausgeschossen. So konnte Schützenmeister Thomas Becker einen Präsentkorb an
Herbert Weber überreichen. Rund 30 weitere Minuten hatte der Schießwettbewerb gedauert, bis bei seinem Schuss das linke Bein des Adlers abfiel. Und nochmals 30 Minuten dauerte das Schießen auf das rechte Bein des Adlers. Dann endlich konnte Lutz Gambach eine Kiste Wein sein Eigen nennen.
Parallel zum Adlerschießen wurde auch der Martin Schüttpelz Wanderpokal ausgeschossen. Hierbei war der beste Treffer mit dem niedrigsten Teiler der Maßstab. Gewonnen hat den Pokal Jürgen Disser mit einem Teiler von 354,2 vor Jan-Luca-Borkenhagen mit 371,5 und Uwe Hild mit einem Teiler von 477,7.
Das Bild zeigt die Siegerehrung nach dem Herbstritterschießen mit Schützenmeister Thomas Becker, Jürgen Disser, Herbert Weber, Herbstritter Holger Ehlers, Lutz Gambach und Jan Feyh (v.l.n.r).
Foto: PM






